Im Remstal gibt es 16 Architekturstationen, die im Einklang mit der Landschaft entstanden sind und die Städte und Gemeinden sichtbar miteinander verknüpfen. Viele der Stationen kannst du ideal mit einer Wanderung verknüpfen und atemberaubende Aussichten über das Remstal genießen.
© Remstal Tourismus e.V., Heiko Potthoff - Harris und Kurrle Architekten, StuttgartStation 1: Markante Treppe (Essingen)
Die markante Treppe ist der Eingang zu einem wiederentdeckten Wegabschnitt, der den Steinbruch direkt mit der Quelle verbindet. Als weiße Station steht sie im deutlichen Kontrast zu den dunklen Schattierungen des Ortes. Verschiedene Wanderwege führen an dieser Station vorbei, wie z.B. der Wanderweg Hohe Wiere.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Architekt Brandlhuber+, BerlinStation 2: Freiheitsstatue (Mögglingen)
Die Freiheitsstatue steht für Freiheit, Demokratie und Hoffnung und ist eines der bekanntesten Symbole der Welt. In Mögglingen erinnert eine kleinere Version an den Erfolg einer Bürgerbeteiligung zur Umfahrung des Städtchens. An der Statue vorbei führt dich der Mögglinger Höhenweg, welcher einige beeindruckende Aussichtspunkte zu bieten hat.
© Gemeinde Böbingen - Staab Architekten, BerlinStation 3: Weißes Dach (Böbingen an der Rems)
Mitten im dichten Wald erwartet dich ein Weißes Dach, das in den Bäumen zu schweben scheint. Kreisrunde Öffnungen halten Abstand zu den Stämmen und lassen Tageslicht, aber auch Regen und Schnee hindurch, es entsteht ein kontrastreiches Raumerlebnis. In direkter Nähe befindet sich übrigens eine Kugelbahn – ein Erlebnis für Groß und Klein.
© Martin Frischauf, Unendlich-Erleben - Florian Nagler Architekten MünchenStation 4: Lindenturm (Schwäbisch Gmünd)
Am schönsten Fleck des Lindenfirsts steht der alte Lindenbaum, der zum Ausruhen, Nachdenken und „sich des Lebens freuen“ einlädt. Die einfache, sich um den Baum windende Holzkonstruktion liegt direkt am RemstalWeg und am Limeswanderweg.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Hild und K Architekten, MünchenStation 5: Gehäkeltes Haus (Lorch)
Im gehäkelten Haus, das an der Südseite des Lorcher Klosters stand, steckten hunderte bis tausende Stunden Arbeit. Witterungsbedingt wurde es mittlerweile wieder entfernt. Das Kloster Lorch und die Stauferfalknerei sind einen Besuch aber allemal wert.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Uwe Schröder Architekt, BonnStation 6: Hochzeitsturm (Plüderhausen)
Inmitten einer wunderschönen Obstwiesenlandschaft ragt das außergewöhnliche Bauwerk nach traditioneller, handwerklicher Architektur heraus. Von dort aus hast du einen phänomenalen Blick über das Remstal. Übrigens, Verliebte können sich in dieser tollen Kulisse neuerdings das Ja-Wort geben. Für Wanderbegeisterte führt die Etappe 09 des Remstalwegs an dieser Station vorbei.
© Remstal Tourismus e.V., Heiko PotthoffStation 7: Turm an der Birke (Urbach)
Mit über zwölf Metern Höhe ist der Turm an der Birke schon von weitem sichtbar und sowohl für Urbach als auch für die Besucher zum Orientierungspunkt geworden. Im Turm befindet sich ein schützender Raum, der sich zur Ortschaft hin öffnet.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Architekt schneider+schumacher, FrankfurtStation 8: Prisma (Schorndorf)
Das Prisma nimmt zwei entgegengesetzte Bezüge zur Landschaft auf: Die vertikale Öffnung orientiert sich zum Tal mit Blickausrichtung zur Schorndorfer Kirche. Die horizontale Öffnung orientiert sich zum Hang, zum Wald und führt dich direkt zum Wanderweg „Himmelsweg“.
© Remstal Tourismus e.V., Heiko PotthoffStation 9: Monopteros (Winterbach)
Ein spiralförmiger Weg führt zum Monopteros, der aus einer kreisförmigen Stufenanlage und fünf sternförmig angeordneten Trennwänden besteht, die in der Mitte zusammentreffen. Sie tragen das kreisrunde, in Entsprechung zu den Stufen getreppte Dach. Der Wanderweg „Engelberger Panoramaweg“ führt dich direkt an dieser Station vorbei.
© Peter Schuster, Architekt: Schulz & Schulz LeipzigStation 10: Rosenpavillon (Remshalden)
Am höchsten Punkt des Bürgerparks zwischen Grunbach und Geradstetten steht der Rosenpavillon. Er bietet einen herrlichen Rundumblick und lädt zum Nachdenken und Genießen der wunderschönen Landschaft ein. Im Bürgerpark erwartet dich darüber hinaus ein Schauweinberg, ein Rosenlehrgarten und ein Wasserspielplatz.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - SU und Z Architekten, MünchenStation 11: Kaminhaus (Weinstadt)
Auf einer Halbinsel zwischen Rems und der Mündung des Haldenbachs, steht das Kaminhaus. Die filigrane Konstruktion vermittelt zwischen vergangener Zeit und heute, erinnert an die Tradition des Fachwerkbaus und bietet Platz für Ruhe, Genuss und Geselligkeit. Das Kaminhaus ist ein idealer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer.
© Remstal Tourismus e.V., Heiko Potthoff - Architekt Studio Rauch, MünchenStation 12: Fernsehen in Korb (Korb)
Schon von weitem erkennt man ihn, den Turm, der zwischen den Reben in die Höhe ragt. Im Inneren ranken sich zwei Treppen in luftige Höhe und erschließen den Aussichtsraum. Du wirst überrascht sein von der schönen Aussicht über das Remstal. Du erreichst den Aussichtsturm z.B. über den Steinzeitrundweg, der dich auf seinen rund 5 km in ein steinzeitreiches Leben entführt.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Architekt Kuehn Malvezzi, BerlinStation 13: Wengerter Häuschen (Kernen im Remstal)
Wengerterhäuschen prägen das Landschaftsbild des Remstals genauso wie die dazugehörigen Weinberge. Offen in alle Richtungen hast du hier einen einzigartigen Blick über die Weinberge, das Tal und weit darüber hinaus. Das Wengerterhäuschen liegt am Kernenturm Weg, der in Rommelshausen startet und dich auf rund 10 km vorbei an der Villa Rustica zum Kernenturm führt.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Architekt J. MAYER H. und Partner, BerlinStation 14: Weißes Haus (Waiblingen)
Am nahegelegenen Remsufer, auf der Nordspitze der Schwaneninsel, liegt die begehbare Gebäudeskulptur Weißes Haus. In der sich auflösenden Hausform verschmelzen Architektur und Natur zu einem Ort, an dem Menschen und Geschichte anzutreffen sind. Die Besichtigung der Station lässt sich mit einer kleinen Wanderung auf dem TalaueKunst Weg verbinden.
© Martin Frischauf, Unendlich-erleben - Architekt Barkow Leibinger, BerlinStation 15: Belvedere (Fellbach)
Die filigrane Stahlkonstruktion am sogenannten „Wegedreieck“ markiert einen Ort zum Ausruhen, zum Innehalten und zur Begegnung. Die Pergola liegt Inmitten der Weinberge und auf einem kleinen Plateau. Von der neuen Kelter aus erreichst du die Architekturstation z.B. über den Fellbacher Höhenweg.
© Remstal Tourismus e.V., Heiko Potthoff - www.starkebilder.deStation 16: Badehaus (Remseck am Neckar)
Der Neckarstrand im Mündungsbereich von Rems und Neckar ist für die Bewohner zum Identifikationsort mit hoher Erholungsqualität geworden. Das Badehaus interpretiert diesen Ort neu und erfüllt im Einklang mit der Landschaft konkrete Funktionen als Umkleidekabine, Besuchersteg und Kunstort. Von der Station aus kannst du direkt auf den rund 10 km langen Neckar-Rems-Weg starten, der dich durch das Naturschutzgebiet am Wasser entlang durch Neckarrems führt.
